Forenthema:Gesundheitsvorsorge – Prävention – Krankheiten
Forentitel:Schwangerschaft – Stillzeit
Beitrag:pilzinfektion + mögliche schwangerschaft
AutorFrage an den Experten
Frau Maria Huber vom 25.01.2010 12:38 Uhr
liebe ärzte,

ich hatte anfang jänner eine fehlgeburt, und war jetzt bei meiner kontrolle beim gynäkologen. dieser vermutete einen pilz (abstrichbefund ist noch ausständig), und hat mir zur behandlung für 5 tage 2 mal täglich (morgens und abends) spülung mit tantum rosa, zusätzlich für 6 tage abends candibene zäpfchen (nach der spülung)  und für 1 woche morgens (nach der spülung) die candibene creme, verschrieben. ich bin derzeit um den 25. zyklustag (nach der curretage) kann eine schwangerschaft nicht ausschließen, und mache mir große sorgen, dass dies eventuell schädlich sein könnte. ich bin 43 und kann daher nichts riskieren. soll ich den befund abwarten, oder doch lieber vorsorglich alles nehmen?

lieben gruß

maria
Frau Dr. med. Susanne Kloskowski Antwort vom 25.01.2010 20:58 Uhr
Liebe Frau Maria,
Ihre Frage läßt sich von Ferne nicht so einfach beantworten, da ich das Ausmaß der Entzündung nicht kenne. Bei starken Entzündungszeichen (z.B. Ausfluß, Juckreiz, Rötung) ist sicher die Behandlung auch vor Vorliegen des Abstrichergebnisses angezeigt. Auch eine Entzündung stellt ein Risiko für eine erneute Fehlgeburt dar. Idealerweise sollten 2-3 Monate zwischen einer Fehlgeburt und erneuter Schwangerschaft liegen.
Mit freundlichem Gruß

dr. S. Kloskowski



Dr. med. Susanne Kloskowski
Frauenärztin
Hugenottenplatz 1
D - 13127 Berlin
Telefon 49 30 4762703
Telefax 49 30 47411321
e-Mail praxis@frauenaerztinkloskowski.de
Homepage

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im DocMedicusGesundheitsportal unter
Schwangerschaft – Stillzeit

Experten aller Facharztrichtungen beantworten Ihnen kostenfrei und auf Wunsch auch anonym Ihre persönlichen Fragen.

Beachten Sie bitte, dass der Expertenrat nicht den Arztbesuch ersetzt. Gehen Sie in akuten Krankheitsfällen bitte immer sofort zu Ihrem Arzt.


Die Experten, die Sie ehrenamtlich beraten, sind Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Nährstoffmedizin und Prävention (DGNP) e. V.

Sie setzen in ihrer Arztpraxis das DocMedicus Arzt- und Patienteninformationssystem ein.